Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

Grace Ebike MX II Trail RH50 2014 schwarz 45km/h

Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

Der Run auf die Fahrräder mit Hilfsmotor hält ungebrochen an. Besonders bei der älteren Generation sind sie beliebt, denn mit dem zusätzlichen Elektromotor macht das Fahrradfahren auch Älteren wieder Spaß. Doch bei diesen Fahrrädern gibt es Unterschiede, denn Elektrofahrrad ist nicht gleich Elektrofahrrad.

Der Unterschieds macht’s

Bei den Pedelecs dient der Motor zur Unterstützung. Die Pedale müssen dazu bewegt werden, damit der Motor anspringt. Wenn der Fahrer mit dem Treten aufhört, dann schaltet sich der Elektromotor wieder ab. Es ist deshalb nicht möglich, ohne zu treten mit einem Pedelec zu fahren. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bei den Pedelecs bis zu 25 Stundenkilometer. Trotz dieser Geschwindigkeit werden sie rechtlich dann als Fahrrad eingestuft, wenn sie nicht mehr als 250 Watt Leistung bringen. Es gibt weder eine Helmpflicht, noch müssen die Pedelecs ein Versicherungskennzeichen haben.

Anders sieht es jedoch bei den E-Bikes aus. Sie fahren auch, ohne dass der Fahrer in die Pedale treten muss. Dabei können sie, ohne zu treten, auf Geschwindigkeiten von bis zu 20 Stundenkilometern kommen. Manche Modelle erreichen sogar ein Tempo von 45 Stundenkilometern. Zum Fahren solcher Fahrräder wird der Führerschein der Klasse M benötigt. Außerdem müssen sie ein Versicherungskennzeichen haben.

Wie schnell darf es denn sein?

Auf welches Fahrrad die Wahl fällt, hängt letztendlich von der gewünschten Geschwindigkeit und vom Komfort ab. Wer sein Fahrrad auch ohne zu treten bewegen will, der muss sich ein E-Bike kaufen und darf die Formalitäten, die dazu notwendig sind, nicht scheuen. Für die meisten Fahrradfahrer reicht es aber aus, wenn der Elektromotor nur als Fahrhilfe anspringt, wie das zum Beispiel beim Bergauffahren der Fall ist. Dieses Fahrrad kommt ohne Anmeldung und Führerschein aus.